Einmal in Turnschuhen um den Tegernsee?? Nichts besonderes, möchte man meinen, nicht jedoch, wenn man einen Swimrun absolviert, wie es kürzlich einige Tölzer WSV´ler und ein paar andere Fan´s der Sportart getan haben.

“Beim Swimrun läuft und schwimmt man ein paarmal im Wechsel ohne Pause, d.h. was man zum Schwimmen dabei hat, muss man auch beim Laufen mitnehmen (Boje, Pullboy, Paddles) und natürlich umgekehrt, man schwimmt also mit den Schuhen, die man auch beim Laufen an hat”, erklärt Heidelinde Partheymüller, die Ihre Vereinskolleginnen und Kollegen bereits zum 3. Mal zum Swimrun am Tegernsee aktiviert hat.
“Beim Schwimmen ist man idealerweise durch ein Seil mit einem Partner verbunden, damit keiner verloren geht”, grinst Partheymüller.
“Ich hab schon an ein paar offiziellen Swimruns teilgenommen und nachdem in unserer Gegend fast keine Wettkämpfe in diesem Format stattfinden, kam ich vor drei Jahren auf die Idee, selber einen privaten Swimrun zu organisieren”, so Partheymüller.

“Das ist schon ein enormer Aufwand, was Heidelinde da auf sich nimmt, um dieses Event zu organisieren”, erzählt Ihr Mann Paul, der sich zusammen mit Bertin Rohr um die Verpflegungsstelle gekümmert hat.
“Die Schifffahrt wurde informiert, auf der ersten Schwimmstrecke wurden die Schwimmer von einem privaten Segelboot begleitet und später von der Wasserwacht Bad Wiessee”, so Partheymüller.

Insgesamt standen sechs Mal Laufen und sechs Mal Schwimmen auf dem Plan.
Gestartet wurde mit einem kurzen “Anlaufen” / Gehen vom Parkplatz Strandbad Kaltenbrunn, um dann nach Gmund / Seeglas zu schwimmen.
Von dort ging es dann immer wieder im Wechsel laufen / schwimmen bis zum Anlieger “Wasserwacht-Anleger” in Abwinkl, wo die Verpflegung durch Bertin Rohr und Paul Partheymüller stattfand.

Nach der Pause ging es laufend bis zur Golfplatz Unterführung Wiessee, kurz danach wieder ins Wasser bis Parkplatz Bayersäge, hier nochmal laufend bis zum Anleger Kaltenbrunn, um dann die letzte Strecke schwimmend bis zum Steg Strandbad Kaltenbrunn zu schwimmen.

Am Ende lagen 3200 m Schwimmen und 14,8 km Laufen hinter den Teilnehmern und alle waren sich einig: “Nächstes Jahr sind wir wieder dabei”.
“Unser Dank gilt allen fleißigen Helfern, ohne die dieses Event gar nicht möglich gewesen wäre!”

Auf dem Foto von links nach rechts: 
Christian Götz, Lore Mair, Fiona Partheymüller, Johannes Dietrich, Dana Reibold, Sybille Schultz, Barbara Rohr, Heidelinde Partheymüller, Stefanie Palle, Caro Angelucci (verdeckt), Nicole Stadler und Christiane Roth