WSV Bad Tölz mit drei Mannschaften erfolgreich beim Oberbayerischen Mannschaftspokalschwimmen
Beim Oberbayerischen Mannschaftspokalschwimmen (OMP) war der WSV Bad Tölz am 09. Mai in Ismaning mit insgesamt drei Mannschaften vertreten.
In einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld zeigten die Schwimmerinnen und Schwimmer gute Leistungen und sammelten wichtige Punkte für ihre Teams.
Geschwommen werden pro Team eine 4 x 50 Meter Lagenstaffel, jeweils 50 und 100 Meter Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil sowie abschließend eine 6 x 50 Meter Freistilstaffel, es müssen mindestens sechs Personen ein Team bilden und jeder darf nur dreimal an den Start gehen, was für jeden Trainer auch immer eine besonders kluge taktische Aufstellung abverlangt, um möglichst viele Punkte zu sammeln.
“Wir waren zuletzt 2024 mit einer Mannschaft dabei”, erzählt Sybille Schultz, Abteilungsleiterin Schwimmen beim WSV, weshalb es schön war, dass wir dieses Jahr mit drei Mannschaften starten konnten”, so Schultz.
“Das Niveau ist im Vergleich zu früher ganz schön gestiegen”, erzählt dann staunend Daniela Schultz, sportliche Leiterin der Schwimmer. “Es starteten viele Kaderschwimmer und das hat man sehr stark an den Ergebnissen gemerkt”, berichtet Schultz.
“In der offenen Wertung sind die ersten drei über 100 m Freistil unter 57 Minuten geschwommen, das ist schon ein sehr hohes Level”, erzählt dann auch Markus Schnitzer, Trainer beim WSV Bad Tölz. “Auch die 100 Schmetterling schwamm der schnellste Schwimmer unter 57 Minuten”, das sind ganz andere Welten”, so Schnitzer.
In der offenen Mixed-Wertung gingen gleich zwei Mannschaften des WSV Bad Tölz an den Start. Für die erste Mannschaft schwammen Paul Artmann, Benedikt Schächtl, Bastian Gutierrez Patino, Nicklas Hesse, Laurenz von Waldenfels, Julia Schuster, Verena Schottenheim und Lena Werner. Gegen starke Konkurrenz erreichte das Team einen sehr guten soliden 6. Platz.
Die zweite Mannschaft mit Fabio Lozano, Thomas Willibald, Lukas Oefele, Anna Zacherl, Clara Zacherl, Madita Voigt, Leana Göppert und Daniela Schultz belegte am Ende den 9. Platz in der offenen Mixed-Wertung.
In der Wertung “Jugend weiblich” vertraten Laura Gutierrez Patino, Elisabeth Werner, Johanna Jaskolla, Marina Willibald, Ida Voigt, Lilou Scheffold und Franziska Höchstetter den WSV Bad Tölz. Auch sie überzeugten mit starken Leistungen und erreichten ebenfalls den 6. Platz. “Ich bin sehr stolz auf meine Schwimmerinnen, dass sie das alles so gut gemeistert haben. Es gab keine Disqualifikationen und es hat allen Spaß gemacht und auch Maik Firbach, der mit mir die Gruppe trainiert, hat “aus der Ferne” fest die Daumen gedrückt”, freut sich Schultz.
Für viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es gleichzeitig die erste Erfahrung beim OMP. Entsprechend positiv fiel das Feedback nach dem Wettkampf aus. Gerade der starke Teamgedanke und das gemeinsame Punktesammeln sorgten für eine willkommene Abwechslung zum sonst eher auf Einzelleistungen ausgerichteten Schwimmsport.
Ein besonderes Erlebnis war der Wettkampf auch für Trainerin Daniela Schultz, die nach sieben Jahren Wettkampfpause selbst wieder ins Wasser sprang: „Es ist schön, mal wieder so einen Wettkampf aus der Schwimmer-Perspektive mitzuerleben und mittendrin zu sein – das hat richtig Spaß gemacht“ sagte sie erleichtert.
Trotz der starken Konkurrenz konnten alle drei Mannschaften mit großem Teamgeist, vielen persönlichen Erfolgen und starken Leistungen überzeugen. Der WSV Bad Tölz blickt damit auf einen gelungenen Wettkampftag in Ismaning zurück.
“Ein besonderer Dank gilt auch unseren Kampfrichtern Christian Schächtl und Markus Schnitzer, die wieder vor Ort eingesetzt wurden”, erzählt Schultz.

Auf dem Foto von links nach rechts:
vorne: Madita Voigt, Sybille Schultz, Julia Schuster, Lilou Scheffold, Elisabeth Werner, Johanna Jaskolla, Franzi Höchstetter, Marina Willibald, Laura Gutierrez-Pation, Ida Voigt, Lukas Oefele, Lena Werner, Anna Zacherl, Daniela Schultz und Hauptvorstand Stephan Zacherl
hinten: Leana Göppert, Basti Gutierrez-Patino, Fabio Lozano, Thomas Willibald, Nicklas Hesse, Verena Schottenheim, Benedikt Schächtl, Laurenz von Waldenfels und Paul Artmann