Tölzer Triathleten trotzen extremen Bedingungen bei Challenge Walchsee-Kaiserwinkel in Tirol.

Absagen beim Ironman Nizza und Hamburg Halbmarathon, Streckenverkürzung beim Ironman Frankfurt. Nicht so am Walchsee. Dort gingen am Sonntag 7 Tölzer Triathlet:innen vom WSV über die Halbdistanz 1,9 km schwimmen, 80 km Radfahren mit 1100 hm und einem Halbmarathon (21 km) über vier Runden um den See an den Start.

Das Schwimmen fand am morgen im 26 °C warmen Walchsee ohne Neoprenanzug statt. Emily Kirschke kam hier am Besten zurecht und nach einer Zeit von 32 Minuten als beste Tölzer Starterin aus dem Wasser.

Danach ging es in zwei Runden zu je 40 Kilometern aufs Rad. Waren es in der ersten Runde noch sommerliche Temperaturen von ca. 28 °C stieg das Thermometer zum Mittag hin auf bis zu 34 °C. Hier konnten die Tölzer allesamt überzeugen und kamen mit durchweg guten Leistungen über die Radstrecke mit ihren durchaus anspruchsvollen Abfahrten und Anstiegen. Der Veranstalter hatte hier für die Athleten für zusätzliche Sprenkelanlagen zur Kühlung der Athleten gesorgt. Stefan Höger stieg als erster der WSV Athleten vom Rad, gefolgt von Tobias Opitz, der eine gleichmäßige Leistung abrufen konnte und beide Radrunden fast zeitgleich in 1:10 h absolvierte. Dann ging es auf die Laufstrecke um den See die zu 95 % in der Sonne lag, die um die Mittagszeit unerbärmlich auf die Athleten niederbrannte. Hier hatte der Organisator auch für eine zusätzliche Wasserstation gesorgt und einige Anwohner stellten spontan Wasserschläuche zur Verfügung. Nach 4:45 h kam Tobias Opitz als erster WSV Athlet ins Ziel. Dies bedeutete Platz 15 in seiner AK mit der er aufgrund der äußeren Bedingungen sehr zufrieden war. Stefan Höger erreichte nach 4:54 h auf AK Platz 4 die Ziellinie. Es folgten Emily Kirschke, die ihre Premiere auf der Halbdistanz gab und mit starken 5:34 h finishte. Die weiteren Finisher der Tölzer Dreisportler waren Ingo Hauptmann (5:47 h), Dominik Partheymüller (auch 1. Halbdistanz 5:50 h) und Lore Mair, die nach 6:37 h ihre Altersklasse gewinnen konnte.

Nach diesem denkwürdigen Wettkampf mit extremen Bedingungen vor allem bei der letzten Disziplin geht es nun an die Regeneration und für einige der Sportler in die zweite Saisonhälfte.

1. Reihe von links: Tobias Opitz, Emil Zahlbaum (nicht WSV, sondern Freundeskreis), Stefan Höger
2. Reihe von links: Jonas Volk (nicht WSV, sondern Freundeskreis), Emily Kirschke, Ingo Hauptmann, Dominik Partheymüller

leider nicht auf dem Bild: Lore Mair

von links: Tobias Opitz, Emily Kirschke, Dominik Partheymüller