Von 200 gemeldeten Teilnehmern sind 175 in Achenkirch für die 9 km Achensee Durchquerung an den Start gegangen. Wassertemperatur zwischen 18 Grad Achenkirch und gut 20 Grad Atoll.
Zwischendurch an den schmalen Stellen ziemlich Wellen, zum Glück meistens von hinten. Neopren und Restube Boje (nicht aufgeblasen, vom Veranstalter gestellt)
verpflichtend.
Meine Erlebnisse (Heidelinde):
Hatte ziemlich Probleme mit dem Start. Mal wieder keine Luft gekriegt, Brustzüge gebraucht, keinen Rhythmus gefunden und wirklich erst hinter dem ganzen Feld losschwimmen können. War schrecklich. Barbara hat mich mental super unterstützt. Nach ca 300 bis 500 m gings dann. Ab da super. Wir schwammen nebeneinander, so dass wir uns im Blick hatten. Tempo passte wie erwartet perfekt zusammen.
Orientierung war eine Katastrophe, ohne die seitliche Abdrängung der Wasserwacht, hätten wir die erste Verpflegungstelle verpasst.
Ich orientierte mich an Landzungen und sah die kleinen gelben Restube Bojen immer erst spät. Wir wussten, dass wir auf Höhe Pertisau den See queren mussten, sahen aber beide nicht wohin. Die zweite Verpflegung ließen wir aus.
Auch als wir nach gut 7 km die 2,5 und 5 km Runde erreichten, war es immer noch schwierig. Hier war kurzzeitig Wasserschatten Schwimmen möglich, Barbara jetzt hinter mir. In kurzen Zurufen fand ich heraus, dass wir noch einen Bogen um die letzte Boje herum schwimmen mussten. Ich war plötzlich wieder alleine vorne und schaffte es, die Boje mit Müh und not zu erkennen. Als ich mich kurz vor dem Ziel noch mal nach Barbara umsah, wurde ich überholt und konnte bis ins Ziel hinterher schwimmen. Da wartete ich kurz auf Barbara und zusammen überquerten wir die Ziellinie nach 3:50,35 an 9. Stelle, Damen Masters 3.

Barbara Rohr (links) und Heidelinde Partheymüller (rechts)